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Nach zwei Jahren Südamerika wollte ich mal was anderes…sehen, erleben. Nach Australien wollte ich immer schon mal, also entschied ich 2007 zusammen mit Yngrid für einige Zeit nach Australien zu gehen. Nach einer wunderbaren Zeit in Medellin, Kolumbien mit André, gings im November zuerst nach Deutschland – ja, Weihnachten feiern und so…

Knapp zwei Monate danach, Ende Januar, gings dann los mit Destination “Down Under”.

Der Flug über Dubai nach Sydney kam mir gar nicht so lange vor, südamerikanisches Sitzfleisch (durch 20h Busabenteuer…) nehme ich an.

Sydney: tolle Stadt, eine lebendige Metropole wie aus dem Bilderbuch. Wir waren zwar nur vier Tage dort, aber die hatten es in sich…AustraliaDay (mit der wichtigste Feiertag für die stolzen Aussies), Opernbesuch (Carmen, und das in der Loge), Bondi Beach, Blue Mountains. Tolles, angenehmes Klima, nette und offene Menschen, tolles Essen…gutes Bier ;-) …Sydney – eine Weltstadt, die ihr unbedingt einmal besuchen müsst.

Nach dem Australia Day am 26. Januar ging es am darauf folgenden Sonntag mit Virgin Blue nach Cairns. Meine Freunde aus Ensingen, Toby und Lisa holten uns netterweise gleich am Flughafen ab. Toby hat sich vor 2-3 Jahren als Mechaniker mit dem VW Center Cairns selbsständig gemacht. Die ersten Tage verbrachten wir mit den beiden in ihrem neuen Haus. Montag war gleich mal Feiertag (sind wir wieder in Kolumbien? :-) den wir nutzten, um nach Mossman Gorge , einem Naturreservat inkl. Wildwasserfluß, zu fahren. Bereits die Anfahrt auf dem Cook Highway, einer wunderschöne Straße direkt am Pazifik entlang war einfach toll. Das Reservat selbst – Regenwald pur – Australien, das ist echtes Naturerlebnis. Beeindruckend auch die jugendlichen Aussies dort, ein 10 Meter Sprung vom nächstbesten Baum in den Fluss, mit obligatorischen Salto – kein Thema.

Nach den ersten Tagen bei Toby und Lisa zogen wir in unsere erste WG. Wie nicht anders zu erwarten trafen wir dort gleich mal, wie soll ich sagen, ausgehfreudige Australier, die uns die vielen Pubs und Clubs von Cairns “zeigten”. Typisch.

Da sich diese WG aber leider nach der ersten Woche wieder auflöste (unsere neuen Freunde mussten ausziehen, da Australier nur für bestimmte Zeit in diesen WGs wohnen dürfen), gingen auch wir ins nächste Haus, natürlich wieder von einigen Verrückten bewohnt. Mit diesen Herrschaften ging es letzte Woche dann nach Cape Tribulation.

Da so viele Erlebnisse nur schwer in Worte zu fassen sind, schaut euch die Diashow an…

Noche colombiana

Wollen wir diesen Blog gleich mal mit etwas sehr kolumbianischen beginnen lassen: einer lange Disko-Nacht im Mangos, Medellín. Diese Disko steht für vieles was Kolumbien für mich bedeutet: Lebensfreude, Schönheit, Extravaganz und sehr viel Leidenschaft…

Mangos, Medellin

Mangos, mit dem “Western-Style” ist immer Garant für wilde Nächte, ganz wie man es sich eine kolumbianischen Fiesta (kolumbianisch auch gerne Rumba genannt) vorstellt. Ab Donnerstag tobt es hier bis Sonntagmorgen, stets gut gefüllt mit lustigen Party-Kolumbianern…und wie auf dem Bild zu sehen schwirren auch Menschen aus Arequipa, Wiesbaden, Bogota und sogar Illingen durch das große Feierareal des Mangos.

Es gibt auch so einige, nenne ich sie mal Unterhaltungskünstler. Mal mit kleinen Körpern und gehäuft auch mit auf erstaunliche medizinische Art&Weise vergrößerten Körperteilen (bei den weiblichen Angestellten versteht sich).

Mangos, Medellin

Die Getränkepreise sind für kolumbianische Verhältnisse empfindlich hoch: Cerveza nacional gibts für 4 USD, eine kleine Flasche Rum (trinken bestimmt 80% aller Gäste) kostet 40 USD. Dazu kommt der Eintritt von 8 USD. Erstaunlicherweise ist die überwiegende Mehrheit der Leute im Mangos jung, vielleicht zwischen 20 und 27 Jahre.

Wenn bestimmte Gäste jetzt mehrere 40 USD Bestellungen hinter sich haben, kommt das dabei raus…

Mangos, Medellin

Mangos ist immer wieder ein besonderes Erlebnis…kommt nach Medellín und überzeugt euch selbst. Für Unentschlossene empfehle ich an dieser Stelle den Blick in die Gallerie